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complete idiots' copy/paste

Holgramm, my ass
"Ballmer schildert die Zukunft in schillernden Farben und wirkt dabei wie Computer-Visionär Gates." Kursivhervorhebung von mir. Q
Machmal geht einem die Komplett-an-der-Realität-Vorbeischreiberei von gewissen Journalisten dermassen auf den Sack.
Dann sollen sie sich doch Celebrity Gut Watchers nennen.
Ist ja vielleicht tatsächlich ne Krankheit, gegen die es ein Mittel gäbe.
Die man mit einem Hohlgramm diagnostizieren könnte.
Aber das ist ja Zukunftsmusik.
Und davon und von Revolutionen verstehe ich nichts.

Comments

( 4 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
firstaidkid
4. Mär 2008 19:22 (UTC)
Irgendwie ist es zum Lachen und Weinen gleichzeitig. Die Fantastereien der Honks aus Redmond sind bestenfalls amüsant, aber eigentlich wohl doch eher lächerlich. Und über den Zustand des sogenannten "Qualitätsjournalismus" in diesem Land macht sich ja wohl ohnehin niemand mehr irgend welche Illusionen, oder? Eigentlich erschreckend, inzwischen aber auch schon so was wie Gewohnheit...
ojkolego
4. Mär 2008 19:29 (UTC)
Leider verliert man halt langsam komplett den Respekt vor der Branche, und das ist unfair, weil es gibt ja auch gute Leute.
Aber ich kenne wirklich niemanden, der es je geschafft hätte, sich beim Copy and Paste von ner dpa-Meldung zu verschreiben.
Dazu muss man schon nen Job bei der Netzeitung haben.
Ich bin gespannt, wer zuerst nachzieht: SpON, süddeutsche.de oder faz.net ;)
Die M$-Beweiräucherung in dem Fall mal ganz beiseite lassend

Edited at 2008-03-04 19:30 (UTC)
firstaidkid
4. Mär 2008 19:39 (UTC)
Stimmt, das allein ist echt schon eine Meisterleistung. Aber die anderen blamieren sich auch am laufenden Band, wenn man mal etwas genauer hinsieht... Hier z.B. die Nasen von SpON: http://www.blog-cj.de/blog/?p=1027

Spricht es nicht auch für sich, dass die wirklich guten Leute zunehmend auf Blogs ausweichen?
ojkolego
5. Mär 2008 14:04 (UTC)
Spiegel les' ich schon lang nicht mehr.
Und ich klick beim Lesen on the internets schon gleich zweimal nicht, wenn ich im Link erkenne, dass SpON die Quelle ist.
Und in der Süddeutschen steht IMHO seit einiger Zeit Prantl allein zwischen lauter Mist und den beliebten (beim wem eigentlich?) Bilderstrecken.
Bin ich jetzt ein gutes Beispiel für verspielte Glaubwürdigkeit des "angewandten Qualitätsjournalismus"? ;)
Denn es gab Zeiten, da war das anders.
Immerhin, Mama ZEIT hat's noch geschafft, was zu retten.
Aber ich hab's auch aufgegeben, zu einer Zielgruppe gehören zu wollen. Ich BIN eine.
Nur von anderen halt. :D
( 4 Kommentare — Kommentar hinterlassen )